Walk the Line - Cine Star Sony 8 - 20:00 (gestern) Vielleicht bin ich einfach nicht in der Stimmung für einen Film über zwei Künstler, die sich auf Tour verlieben, während ihre jeweiligen Ehepartner zuhause treu auf sie warten, aber ich fand
Walk The Line etwas langweilig. Eine Künstlerbiografie von der Stange. Und sooo mitreissend finde ich Johnny Cashs Musik auch nicht. Die Kamera- und Schnittarbeit ist allerdings sehr gelungen und Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon sind fantastisch in ihren Rollen. Was den Film tatsächlich schon sehr sehenswert macht. Hinreissender hätte ich allerdings folgende Musikerbio gefunden...
Country Star Ass - How Keith Won The World Record: Weil er ein ungehobelter, zu kurz geratener Ex-Junkie ist, wird ein australischer Countrystar kurz vor der Hochzeit von einer australischen Kinogöttin verlassen. Zur Selbstfindung reist sie in eine europäische Hauptstadt und stolpert bei einem Besäufnis in der
Victoria Bar über einen erfolglosen, aber brillianten Drehbuchautor. Die australische Schönheit überredet ihn zur allgemeinen Aufmunterung bei ihrem neusten, kontroversen Projekt
Long Island Iced Bedfellows Regie zu führen und die männliche Hauptrolle zu übernehmen. Ihr ursprünglicher Partner, ein Hongkong-Filmstar mit unschmeichelhaftem Namen, ist nämlich wegen einiger zu freizügigen Szenen abgesprungen. Als sie gemeinsam die Oscars für das Werk in Empfang nehmen, verliebt sie sich endlich in den geheimnisvollen Mann aus der Bar und gewöhnt sich sofort das Rauchen ab, damit er sie auch wirklich heiratet und ihr Kinder schenkt. Ihr amerikanischer Ex-Mann springt vor Wut auf der Couch einer reichen, schwarzen TV-Moderatorin auf und ab. Nach der
Geburt ihrer niedlichen Euro-Australasiatischen Zwillinge beisst sich der verlassene Countrystar bei einem Live-Auftritt in Wanne-Eickel vor Wut über die sonderbare Entwicklung in den eigenen Arsch und landet damit im
Ripley's Buch der Rekorde. Dank des neuen Rekords schwört der Sänger dem Lotterleben ab und schreibt zum ersten Mal in seinem Leben einen guten Song. Ich finde das klingt nach einer rührenden, lebensbejahenden Geschichte. Deutschland braucht mehr Cocktails.