Freitag, März 31, 2006

Tschuldigung

Ich bin gerade dabei meinen englischen Blog auf den neusten Stand zu bringen (und muss ausserdem noch ein wenig Geld verdienen). Darum gibt es gerade keine aktuellen Späße und urbanen Beschimpfungen auf Satri rettet die Welt. Bald bin ich aber wieder da. Deutschland braucht einen Blog-Ghostwriter.

Mittwoch, März 29, 2006

Kino 2006 - 43. Film: Inside Man

Inside Man - Cine Star Sony 8 - 23:15 (gestern) - Spike Lees Filme sind immer sehenswert (einge sind genial, einige gut und einige... nun ja, gut gemeint), so auch sein neustes Werk. Ein sehr unterhaltsamer Mainstreamfilm mit einem gut aufgelegtem Ensemble und einem temporeichen Drehbuch. Empfehlenswert. Deutschland braucht neue Wege sich abfällig über Nics Hochzeit zu äußern.

Kino 2006 - 42. Film: Good Night and Good Luck

Good Night and Good Luck - die kurbel 1 - 23:00 (vorgestern) Sneak Preview Ein etwas trocken geratener, aber trotzdem interessanter und engagierter Film über Fernsehjournalismus in der McCarthy-Ära. Gut geschrieben und inszeniert, sehr überzeugendes Ensemble und beeindruckend komponierte Schwarzweißfotografie. Wie soll ich da denn jetzt eine abfällige Bemerkung über Keith Urban einbauen?! Deutschland braucht kritischen Journalismus.

Montag, März 27, 2006

Kino 2006 - 41.Film: Das Leben der Anderen

Das Leben der Anderen - Cinemaxx Collosseum 10 - 20:00 (gestern) Es passieren ja noch erfreuliche Sachen. Nein, Nics Hochzeit wurde nicht abgeblasen, aber ich kann euch endlich mal fast uneingeschränkt einen deutschen Film empfehlen. Dieses Stasi-Drama hat ein Anliegen, ein wirklich gutes Drehbuch und sehr überzeugende Darsteller (Ulrich Mühe, Ulrich Tukur, Martina Gedeck... jaja, Sebastian Koch ist auch ganz okay). Die visuelle Umsetzung war mir persönlich zwar ein wenig zu nüchtern und einige Szenen ein ganz, klein wenig hölzern gespielt (allerdings keine, in der einer der beiden Ulrichs vorkommt), aber der Film ist durchgehend unterhaltsam, teils fesselnd, teils witzig, teils traurig. Teymur war auch zufrieden. So soll Deutsches Kino sein. Deutschland braucht gute Vergangenheitsbewältigung.

Freitag, März 24, 2006

Kino 2006 - 40. Film: V for Vendetta

V for Vendetta - Cine Star Sony 3 - 22:45 (gestern) Diese Comicverfilmung kommt daher wie eine Kreuzung aus anarchistischem Propagandafilm und Actiondrama mit schmalzigem Opernpathos. Der Held ist ein Terrorist irgendwo zwischen Zorro und dem Phantom der Oper. Daher wird der Streifen nicht Jedermanns Sache sein. Mein guter alter Kumpel Teymur war zum Beispiel eher angeödet. Mir gefiel diese originelle Mischung allerdings sehr. Es gibt gute Dialoge, schön geschnitte Sequenzen, Natalie Portman ist trotz mäßigem britischen Akzent bezaubernd und Hugo Weaving trotz lächerlicher Maske sehr unterhaltsam (ist übrigens eine Guy Fawkes-Maske und keine Keith Urban Halloween Kostüm). Deutschland braucht eine Revolution.

Donnerstag, März 23, 2006

Anke wird 30! Ach, Anke!

Meine gute, alte Freundin Anke hat Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch!!! Mannometer! Ich kenne Anke schon seitdem sie 18 war (also seit fast 12 Jahren!) und jetzt ist sie nicht mal mehr ein Twen. Dafür erreicht sie aber glücklich die 30, mit einem spaßigen Job (wenn auch leider nicht an der Alster - schnüff!) und einem drolligen elis (ein Ehemann mit einem genialen Geburtsdatum - nimm Dir mal ein Beispiel an Ankes Gattenwahl, Nic!). Also auf die nächsten 30 Jahre! Deutschland braucht frische PR-Kräfte.

Kino 2006 - 39.Film: Transamerica

Transamerica - Cine Star Sony 8 - 22:30 (gestern) Halten wir's kurz wie Keith. Ein amüsanter und berührender Road-Movie mit tollen Darstellern. Felicity Huffman ist fantastisch (hätte ihr den Oscar gegönnt, auch wenn die Witherspoon ziemlich gut war). Wer hätte gedacht, dass ein Film über einen Transsexuellen, der mit seinem kriminellen Stricher-Sohn durchs Land fährt fast wie ein Feelgood-Movie daherkommt? Deutschland braucht gewagte Filmthemen (die auf keinen Fall von Oskar Roehler verfilmt werden).

Dienstag, März 21, 2006

Kino 2006 - 38. Film: Requiem

Requiem - Broadway D - 18:00 Das Schicksal der in den 70ern zu Tode exorzierten Anneliese Michel ist ein idealer Filmstoff. Ich hätte vor ein paar Jahren auch gerne einen Film daraus gemacht, aber gleich zwei Produktionen kamen mir zuvor. Im letzten Jahr lief der verblödete amerikanische Horrofilm The Exorcism of Emily Rose, eine widerliche und dämliche Propaganda-Veranstaltung für fragwürdige Methoden der katholischen Kirche (Und ich gehöre nicht etwa zu den Katholiken-Hassern. Meine Mutter, Jenny McCarthy und Nicole Kidman sind schließlich auch katholisch...) Wer Englisch beherrscht kann meinen ausführlichen Kommentar zu Emily Rose hier finden. Nun habe ich also den deutschen Beitrag Requiem gesehen, eine Art Provinzdrama über eine psychisch kranke Studentin, deren Epilepsie und verständnisloses Elternhaus in eine krankhaft religiöse Selbstzerstörung führt. Als kleines, intimes Psychodrama funktioniert der Film sehr gut, aber leider vergibt auch er den eigentlich interessanten Stoff, weil er bewußt den tatsächlich Exorzismus ausspart und den Weg dorthin im dritten Akt nur ungenügend zeichnet. So bleibt eben nur ein Psychodrama, das am Ende ins Nichts führt. Schade um den schönen Stoff. Warum der Film trotzdem wirklich sehenswert ist: SANDRA HÜLLER IST GRANDIOS. Sie hat zurecht den Bayrischen Filmpreis und den Silbernen Bären gewonnen. Und ich hoffe der Deutsche Filmpreis folgt auch noch (nominiert ist sie schon). Ich drück ihr die Daumen (und zwar nicht etwa, weil ich sie in meinen Twens mal kurz kannte). Sie ist wirklich, wirklich fantastisch. Eine Hoffnung für den Deutschen Film. Hoffentlich schnappt sie der nervigen Julia Jentsch möglichst viele Rollen weg! Ich hab den Film mit elis gesehen, der erzählte, dass er Sandra unmittelbar nach dem Casting für den Film in der S-Bahn getroffen hat un d sie sehr unglücklich darüber war, dass sie es verpatzt hatte. So kann's gehen. Auch wirklich genial ist Burghardt Klaußner (ebenfalls nominiert), der ihren Vater spielt (er schließt damit direkt an seine tolle Leistung in Die Fetten Jahre sind vorbei an). Einige andere Nebenfiguren fallen dagegen etwas ab. Die Mutter (von der rätselhafterweise ebenfalls nominierten Imogen Kogge gespielt) ist ziemlich stumpf und eindimensional geraten, ebenso der junge Priester, der den Exorzismus antreibt. Ansonsten sind Ausstattung, Kamera und Schnitt recht gut geraten, so daß sie dieser Film zumindest der beste deutsche Film ist, den ich dieses Jahr gesehen habe. Kunststück! Bei der Auswahl! Deutschland braucht mehr Sandra Hüller Filme.

Kino 2006 - 37. Film: The Producers

The Producers - Cine Star Sony 4 - 19:45 (gestern) Lustiges Musical aus der Feder von Mel Brooks. Nathan Lane war fantastisch, Matthew Broderick manchmal ein wenig zu theatralisch, Will Ferrell zum Brüllen und Uma Thurman recht sehenswert (allerdings sehr schade, dass die ursprünglich besetzte Nicole Kidman aussteigen musste - wahrscheinlich um sich einen Keith Urban Auftritt bei einem Grillwettbewerb in Ohio reinzuziehen). Teymur und ich waren gut unterhalten. Deutschland braucht die Bühnenversion der Producers.

Sonntag, März 19, 2006

Wieder unter den Lebenden!

Also, ihr habt sicherlich gedacht, ich hätte meinen Blog so lange vernachlässigt, weil ich unterwegs war, um Nic davon zu überzeugen, dass sie auf keinen Fall Keith heiraten darf, aber in Wirklichkeit hatte ich einfach nur eine lästige, blog-lähmende Erkältung, die ich mir bei einem Ein-Tages-Trip nach Hamburg eingefangen habe. Mein guter, alter Kumpel Teymur und ich wollten nämlich in der AOL-Arena verfolgen, wie der HSV die roten Teufel aus Kaiserslautern (die übrigens in ganz und gar unteuflischem Zitronengelb aufliefen) degradiert. Nur leider hatte es so geschneit, dass das Spiel mit anderthalb Stunden Verspätung anfing und so verbrachte ich, wenn man Warten vor dem Stadion, Warten im Stadion, das Spiel inklusive Halbzeit und den Weg zur S-Bahn nach dem Spiel zusammenrechnet, etwa viereinhalb Stunde mit schneenassen Füssen in Eiseskälte. Kombiniert mit nur etwa vier Stunden Schlaf in der Nacht zuvor, lautem Gegröhle (ich meine mein eigenes) und fast einem halben Liter Glühwein im System führte das ganze zu besagter Erkältung und mein Blog verwaiste in den letzten Tagen ein wenig (ihr solltet erstmal den desolaten englischen Blog sehen... oder mein Zimmer ...oder mein Konto). Doch nun bin ich wieder da und ihr könnt ein wenig runterscrollen (oder ins Archiv klicken) und meine endlich nachgeholten Besprecheungen von Brokeback Mountain, The Weather Man, 3° Kälter, The Pink Panther und The New World lesen. Der HSV hat übrigens 3:0 gewonnen! Deutschland braucht einen neuen Meister.

Mittwoch, März 15, 2006

Kino 2006 - 36.Film: The New World

The New World - Cine Star 4 - 14:00 Atmosphärisch dichter, wunderschön fotografierter Film mit tollen Darstellern, gutem Sound Design und gut gesetzter Musik. Am Anfang etwas kitschig, aber das gibt sich. Teymur und ich waren zufrieden.

Übrigens: Angeblich heiraten Nic und Keith jetzt erst im Sommer. Ihr müsst also weiterhin meine dämlichen Kommentare über sie ertragen. Deutschland braucht neue Hochzeitstermine.

Kino 2006 - 35. Film: The Pink Panther

The Pink Panther - Cine Star Sony 7 - 23:00 (gestern) Ja... ähm... war ganz lustig. Steve Martin ist ganz gut, aber Clouseau wird immer Peter Sellers bleiben. Beyonce Knowles ist ganz hübsch, aber kann nicht schauspielen. Nic ist ganz und gar hinreißend, spielt aber leider nicht mit. Deutschland will endlich wieder einen Nic Film.

Montag, März 13, 2006

Kino 2006 - 34. Film: 3° Kälter

3° Kälter - Babylon Mitte - 20:00 Hab mich krank zur Premiere des deutschen Streifens 3° Kälter geschleppt, weil er von Produzenten, mit denen ich mal zusammengearbeitet habe, gemacht wurde. Teymur hab ich auch noch mitgezerrt. Worum es in dem Film ging? Keine Ahnung. Vielleicht darum, dass Deutsche häßlich sind und verquast reden? Freya fand den Film jedenfalls zum Kotzen, was sie dann im Foyer bei der Premierenfeier eindrucksvoll demonstrierte. Teymur fand den Film so grausig, dass er übers Auswandern in den Iran nach dachte. Ich möchte mich dem Urteil meiner guten alten Freunde anschliessen. Dann doch lieber eine Urban-Kidman-Hochzeit ertragen. Deutschland braucht endlich mal vorzeigbare Filme.

Samstag, März 11, 2006

Kino 2006 - 33. Film: The Weather Man

The Weather Man - Cine Star Sony 1 - 22:00 (gestern) Ich werd mich mal kurz fassen. Schon wieder ein Film mit Nic (Cage, nicht Kidman), der wirklich recht sehenswert ist. Lustig, traurig, gut gespielt, gut inszeniert. Hope Davis ist toll. Freya mochte den Film auch. Deustchland braucht Blogger, die sich kurz fassen können.

Freitag, März 10, 2006

Dr. Gonzo verloren in der 5. Dimension

Mann, mir gehen die Henning-Bilder aus. Hab ich euch das hier schon gezeigt? Bin mir nicht sicher. Wir sehen da irgendwie komisch aus. Henning wie Humpty-Dumpty und ich wie frisch wegen Dämlichkeit aus dem Chow Yun Fat Lookalike Contest herausgeflogen. In Wirklichkeit sehen wir natürlich viel attraktiver aus (attraktiver zum Beispiel als Keith Urban) . Aber das wollte ich hier gar nicht erzählen. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich Ende Januar mit Henning, dem Online-Journalisten, im 5-D-Kino war. Tja, und nun kann man endlich seinen aufregenden Erlebnisbericht bei Brigitte.de lesen. Interesse dran? Dann klickt hier. Ich werde übrigens charmanterweise nur als "Sitznachbar" erwähnt (als ob man auf Online-Journalisten-Mission keine guten, alten Kumpel dabei haben dürfte - was hätte Hunter S. Thompson zu sowas gesagt?) . Deutschland braucht neuen Gonzo Journalimus.

Donnerstag, März 09, 2006

Mit 33 Jahren...

...da fängt das Leben an! Mein guter alter Kumpel Teymur hat Geburtstag! HERZLICHEN GLÜCK- WUNSCH
!!!!!!!!!!! Auf dem Bild seht ihr uns gemeinsam auf der Bühne bei einer verblödeten Shakespeare-Inszenierung. Ja ja, ich weiß, da sehen wir noch etwas jünger aus. Aber wir kennen uns schließlich schon seit 14 Jahren! Teymur hat ein besonders hartes Lebensjahr hinter sich, aber nun ist er 33, was eine Schnapszahl ist und nur gutes bedeuten kann. Es wird aufwärts gehen! Um das Jahr gut zu beginnen, werden wir uns heute ein knackiges HSV-Spiel reinziehen, dann vielleicht etwas tolles Schnabulieren, ein Filmchen gucken, uns besaufen, an unserem Filmprojekt herumknobeln, am Strand lang fahren, heiße Bräute aufreissen, Nicole Kidmans Hochzeit verhindern und zu was immer wir noch so Zeit finden... Yeah! Deutschland braucht gute Freunde.

Montag, März 06, 2006

Kino 2006 - 32. Film: Brokeback Mountain

Brokeback Mountain - Cine Star Sony 8 - 20:00 (gestern) Ich bin seit etwa 12 Jahren ein großer Ang Lee Fan (bester Film: Eat Drink Man Woman, schlechtester Film: Hulk, allerdings nicht gesehen: Ride With the Devil) . Also war ich natürlich besonders gespannt auf seinen neusten Film, der von allen Seiten beklatscht und lobgepreist wird, und ich muss sagen, dass ich dadurch ein ganz klitzekleines bißchen enttäuscht war. Er ist zwar gut geschrieben, unglaublich fantastisch gespielt (von wirklich JEDEM im Ensemble), sehr hübsch fotografiert und geschnitten und hat stimmige Musik, aber im Gegensatz zu den heulenden Schniefnasen im Publikum war ich eher nicht berührt von der zentralen Geschichte. Warum? Nunja, zunächst war die Einleitung ein wenig lang (und weilig) und beschrieb nicht wirklich die mitreißendste Liebsbeziehung, die ich je gesehen habe: Schafe hütende Typen bespringen sich irgendwann (was sie ganz nebenbei gesagt nicht zu schwulen Cowboys macht, sondern zu schwulen Schäfern mit Cowboyhüten. Ich hab übrigens wirklich neulich gelesen, dass Nics Cowboy auch schwul sein soll, aber das nur nebenbei). Nach etwa einer halben Stunde findet der Film dann endlich das richtige Erzähltempo. Mein Hauptproblem mit dem Film war allerdings, dass ich zwar die Konflikte der tatsächlich unglaublich brilliant von Heath Ledger verkörperten Hauptfigur Ennis gut nachvollziehen konnte (mangelnde Kommunikationsfähigkeit, Angst vor dem Coming Out in einer intoleranten Gesellschaft) , aber die Opfer dieser Konflikte eher in seiner Umwelt sah (zwei betrogene Ehefrauen, vernachlässigte Kinder, ein vergeblich um ein gemeinsames Coming Out winselnder Liebhaber, eine ausgenutzte Freundin, unmotiviert verprügelte Autofahrer...) Ennis selber ist eher ein Täter. Nur weil Ennis in seiner sexuellen Identität von der Gesellschaft unterdrückt wird, macht es seine Untaten gegen Ehefrau, Familie, Liebhaber, Freundin und unbeteiligte Autofahrer nicht unbedingt symphathischer. Es ist dem Film hoch anzurechenen, dass der Film diese Problematik so ehrlich betrachtet, jedoch hatte es auch zur Folge, dass mich Ennis' zugegebenermaßen wirklich tragisches Schicksal nicht wirklcih berührte (im Gegensatz zum Schicksal der Nebenfiguren) und ich ohne jegliche Schniefnase und Triefauge das Kino verließ. Ich kann also sagen, dass es ein intelligenter und sorgfältig inszenierter Film war, aber da mich persönlich die zentrale Liebesgeschichte eher verärgerte als berührte, war ich natürlich nicht so angetan, wie die Kritiker, Preisevergeber und das schluchzende Publikum im Kino. Deutschland braucht mehr Regie-Oscars.

Samstag, März 04, 2006

Kino 2006 - 31. Film: Capote

Capote - Cine Star Sony 3 - 22:45 (gestern) Machen wir's kurz. Capote ist ein gut geschriebener, gut gemachter Film mit fantastischen, schauspielerischen Leistungen. Am Anfang ist der Film etwas behäbig, aber das ist schnell vergessen. Phillip Seymour Hoffmann ist wie immer brilliant, aber ebenso bemerkenswert ist die Leistung von Clifton Collins Jr. (der leider nicht für den Oscar nominiert wurde und auch selten erwähnt wird) als reuiger Mörder. Ansehen. Dann Nic's Hochzeit verhindern. Deutschland braucht... ähm... eine "Breakfast at Tiffanys"-DVD.

Freitag, März 03, 2006

Kino 2006 - 30. Film: Underworld Evolution

Underworld Evolution - Cine Star Sony 2 - 23:00 (gestern) Jubiläum! 30 Kinobesuche! Zur Feier des Tages habe ich mir einen Kate-Beckinsale-Streifen reingezogen. Mit Becky und mir ist das so: Wenn sie nicht schon zum zweiten Mal verheiratet wäre, würde ich auch versuchen ihre nächste Hochzeit zu verhindern (auch wenn sie wenigstens einen Regisseur geheiratet hat und keinen Country-Zwerg). Dementsprechend ist ein Film, in dem sie als Pistolen-schwingender Vampir in einem hautengen schwarzen Outfit durch die Gegend läuft IMMER sehenswert für mich. Egal, wie sinnfrei und unübersichtlich die Handlung ist, wie schlecht geschrieben das Drehbuch ist, wie übertrieben Schusswaffen-lastig die Action gestaltet ist, wie unüberzeugend die Werwölfe aussehen, wie wenig vom ersten Teil bei mir hängengeblieben war, wie humorlos das ganze über die Bühne geht und wie verwirrt und gelangweilt meine gute, alte Co-Autorin Freya von dem Film war. Underworld Evolution ist kein guter Film, aber ich habe mich sehr gut amüsiert. Wenn Beckys neuer Ehemann Len Wiseman beschließt einen dritten Teil zu machen, oder einen vierten oder fünften oder sechsten, werde ich jedesmal hingehen. Deutschland braucht eine eigene Kate Beckinsale.

Donnerstag, März 02, 2006

Neue Seiten braucht das Land

Mein guter, alter schauspielernder und Filme machender Kumpel Teymur hat seine persönliche Website generalüberholt. Ja, im Gegensatz zu mir hat er nicht nur zwei popelige Blogs, sondern eine richtig echte Webpräsenz. Und im Gegensatz zu mir hat er auch eine ganze Menge Eintragungen in der Vita und professionelle Fotos zu bieten. Das ganze findet ihr hier:

Teymurs Tolles Treiben

Sehr interessante Seite. Es fällt zwar kein Wort über Nic, dafür gibt es aber auch keine Musik von Keith. Deutschland braucht mehr persönliche Webseiten.

Mittwoch, März 01, 2006

Kino 2006 - 29. Film: Lord of War

Lord of War - Cine Star Sony 7 - 23:15 (gestern) Bin gerade ungeduldig, darum nur eine kurze Beschreibung. Ein gut geschriebener, gut gemachter, gut besetzter Film über einen zynischen Waffenhändler, ähnelt in seiner Struktur etwa Blow. Sehr sehenswert, obwohl Nic in diesem Fall Cage ist und nicht Kidman. Deutschland braucht weniger Waffenhersteller.

Kino 2006 - 28. Film: Syriana

Syriana - Cine Star Sony 8 - 17:00 (gestern) Okay, aufmerksame Leser meines Blogs wissen, dass Syriana nicht wirklich der 28te Film ist, den ich in diesem Jahr gesehen habe (sondern der 17te), aber es ist der 28te Kinobesuch dieses Jahres und zufällig auch noch am 28ten Februar (wer mich wirklich gut kennt, weiss übrigens auch noch, dass die 28 für mich eine gewisse bittersüße Bedeutung hat), aber das hat mit dem Film jetzt eigentlich gar nichts zu tun. Naja, wie dem auch sei, ich wollte Syriana einfach nochmal sehen, weil ich beim ersten mal recht schläfrig war und das Gefühl hatte nicht alles mitgekriegt zu haben. Habe ich also diesmal etwas neues mitbekommen? Nunja, es gab immer noch keinen Gastauftritt von Nicole Kidman und die Handlung ist immer noch recht komplex. Und da liegt der einzige Fehler des Films: Er ist zwar intelligent geschrieben, toll besetzt, gut fotografiert und geschnitten und hat stimmige Musik, aber er macht es dem Zuschauer einfach zu schwer. So konnte ich im wachem Zustand zwar allen Storylines folgen, aber fand, dass nicht alle besonders gut erzählt waren. Egal. Es ist ein sehenswerter, politischer Film. Deutschland braucht gelungene Politfilme.